Archiv des Autors: chris_holst

Malerei Ausstellung

Die Präsentation findet am 17. Juli 2022 um 11:00 Uhr im Atelier von Juschi Bannaski in der Martinsholzer Str.16 in Aufkirchen/ Berg statt.

Die Ausstellung ist sozusagen eine Hommage an das Wunderwerk der Natur. Voller Bewunderung für die Kraft der Pflanzen habe ich 2 Monate nach dem Hagelunwetter im Juni 2021 Fotos eines üppigen Gemüsegartens gemacht, in dem von dem schweren Unwetter nichts mehr zu spüren war. Allerdings, der Garten wurde nach dem Unwetter nicht mehr gepflegt und die Pflanzen konnten sich wild ausbreiten. Sie hatten sich aufgerichtet und zeigten sich in voller Plütenpracht und üppigem Wachstum, als wollten sie der Freude am Leben Ausdruck verleihen. Das hat mich so berührt, dass ich dieser Lebendigkeit in Bildern, ihrer Struktur, Farbe, Licht und Schatten Ausdruck verleihen wollte. Daraus ist eine Serie entstanden, die über die Darstellung der Pflanzen hinaus ein Spiel mit Assoziationen und eigenen Vorstellungen beinhaltet.


Energieversorung der Heizsysteme

Durch den Krieg in der Ukraine werden wir einmal mehr dazu gezwungen, unsere Energieversorgung durch Gas und Öl zu überdenken und endlich zu stoppen. Bereits jetzt verfügen wir über ein diverses Angebot an Technologien, von der Holzverfeuerung durch Pellets oder Stückholz über Luftwärmepumen, Wasserwärmepumpen durch Geothermie im Einfamilienhäusern, Tiefen-Geothermie wie z.B. in München, Umstellung der Gasnetze auf Flüssiggas aus regenerativ erzeugten Wasserstoff, Biogas, Solarthermie mit saisonnalen Wasserspeichern, Erdsondenspeicher ...

Durch den Krieg in der Ukraine wurden wir einmal mehr dazu gezwungen, unsere Energieversorgung durch Gas und Öl endlich zu überdenken und zu stoppen. Bereits jetzt verfügen wir über ein diverses Angebot an Technologien zur Wärmeversorgung, von der Holzverfeuerung durch Pellets oder Stückholz über Luftwärmepumen, Geothermiewärmepumpen mit Erdsonden, Tiefen-Geothermie wie z.B. in München, Umstellung der Gasnetze auf regenerativ erzeugten Wasserstoff, Biogas, Solarthermie mit saisonalen Wasserspeichern, Erdsondenspeicher …

Einige Heizsysteme eignen sich eher für den Einfamilienhausbau, wie die Luftwärmepumpen und Wasserwärmepumpen in Verbindung mit Erdsonden.

Andere Systeme wären sinnvoll, als Nahwärme-Netze in größerem Stil zu bauen. Meines Erachtens gehören dazu auch Pelletanlagen, die im Nahwärmenetz betrieben, viel besser zu warten wären. In München gibt es bereits ein umfangreiches Fernwärmenetz das durch Umstellung auf Tiefen-Geothermie bis 2035 CO2-neutral betrieben werden soll.  Ideal wäre es, auch die bestehende Infrastruktur der Gasnetze weiter zu nutzen, sie aber mit regenerativ erzeugtem Wasserstoff zu füllen, z.B. sogenanntem Windgas.

Geforscht wird und wurde an den verschiedenen Instituten viel und durchaus erfolgreich, wie ZAE Bayern (Zentrum für Angewandte Energieforschung), Fraunhofer Institute für solare Energiesysteme (ISE), Solites Steinbeis Forschungsinstitut in Stuttgart für solare und zukunftsfähige thermische Energiesysteme, sowie Beratung zur Umsetzung durch die Energieagenturen der Länder  und die DGS (Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie).

Allerdings wurden verschiedene Technologien, obwohl in anderen Ländern, wie Dänemark, bereits eingeführt und sehr erfolgreich betrieben, hierzulande zum großen Teil nicht als Chance gesehen, da man zu hohe Wärmepreise der Energie fürchtete. Schon lange werden in Dänemark saisonale Wasserspeicher betrieben, d.h. es wird Sonnenenergie im Sommer  über solarthermische Anlagen in sehr großen Wasserspeichern gespeichert, um sie im Winter nutzen zu können. Ab ca. 5000m³ Wasservolumen beginnt die Speicherung auch saisonal energetisch effizient zu werden, je größer desto geringer die Verluste im Verhältnis zum Speichervolumen. Seit 2007 gibt es auch einen 6000m³ großen Wasserspeicher für 320 Wohneinheiten am Ackermannbogen in München.

 


Energergieeffizientes Bauen

Seit 2006 wird energieeffizientes Bauen durch die Staatsbank KFW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) gefördert. Neubauten und Sanierungen werden in verschiedene Kategorien unterteilt, wie Effizienzstandard KFW55-Haus, KFW40-Haus… Die Berechnungen dazu werden von Energieberatern oder Architekten erstellt, die auch die jeweiligen Anträge zur Förderung bei der KFW einreichen.

Am 24. Januar diesen Jahres 2022 hatte die neue Regierung alle Föderungen der KFW55- Häuser für Neubauten gestoppt, die gemäß der alten Regierung noch bis 31. Januar weitergelaufen wären. Die bis 31.01.2022 vorliegenden Anträge hätten dem Staat 7,2 Milliarden Euro gekostet und das für eine Förderung von Neubauten von standdardmäßiger energetischer Qualität. Im Bundeshaushalt waren auch nur noch 1,8 Milliarden Euro übrig für diese Fördermaßnahmen  (>SZ vom 07.02.22) Die Förderung von Altbau-Sanierungen wird noch weiter laufen, Neubauten mit KFW40 Standard werden bis Ende 2022 mit einer abgespeckten Förderung unterstützt.  Ab 2023 wird ein neues, ambitionierteres Förderprogramm aufgelegt.

Um die Klimakrise in den Griff zu bekommen, müssen wir unbedingt ambitioniertere Ziele ansetzen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass gute energetische Technologien z.T. seit 20 Jahren auf dem Markt sind, sie aber nicht eingesetzt werden, da kein äußerer Druck da ist, dies zu tun oder diese Maßnahmen nicht gefördert werden.

Hier denke ich u.a. an die verschiedenen Heizsysteme: Saisonale Wasserspeicher werden in Nahwärme-Netzen in Dänemark schon lange erfolgreich eingesetzt. Siehe auch Energieversorung der Heizsysteme